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Pressestimmen
Ein neues Bild vom streng blickenden Genie
Gastspiel in der Theatergalerie: „WORTON“ entwirft ein musikalisch-literarisches Portrait Beethovens.
(...) Die Bühne schwarz, die Tische versinken im Dunkeln.(...) Doch dieses schlichte Umfeld füllen Michael Stülpnagel (Sprecher), Uriel Stülpnagel (Violoncello) und Andreas Baumann (Klavier) mit Bildern und Emotionen, wenn sie Wort und Ton aus Beethovens Feder ineinander greifen lassen (...) In Wort und Ton gelingt es den drei jungen Künstlern in außergewöhnlich feinsinniger Art und Weise, ein neues Bild von dem streng blickenden Herrn zu schaffen, das dem Zuschauer aus seinem Portrait entgegenblickt (...) Stülpnagel, Stülpnagel und Baumann geben Einblick in die Seele des oft so unerreichbar erscheinenden Komponisten (...) Vor allem Andreas Baumanns Klavierinterpretationen - mal als Hintergrundstimmung zu den Briefen Beethovens (hervorragend gelesen von Michael Stülpnagel), dann wieder im Duett mit dem rauen, intensiven Cello von Uriel Stülpnagel - zeichnen die Sehnsucht, Zerrissenheit, Kreativität und Isolation Beethovens mit enormer Intensität (...)Den drei Künstlern ist es gelungen, eine neue Spur zum Komponisten zu legen und zugleich einen neuen Zugang zu seiner Musik zu schaffen (...) Nürtinger Zeitung
Beethoven im Wechselbad der Gefühle
Das Ensemble „WORTON“ zeichnet in Immenstaad mit Wort und Ton ein berührendes Portrait des großen Komponisten
(...)In gut aufeinander abgestimmtem flüssigem Spiel zeigen Andreas Baumann und Uriel Stülpnagel noch einmal ihr beindruckendes Können. Großer Applaus würdigt eine einfühlsam gestaltete Darbietung - eine Verneigung vor dem großen Komponisten. (...)
Besonders im launischen Violoncello glaubt man, Beethovens Charakter wiederzufinden: zarte Bogenstriche vermitteln Einfühlsamkeit - dunkle, markige hingegen klingen eher brummig. Mit sorgfältig ausgewählten Stücken - eindrucksvoll vorgetragene Texte untermalend oder ineinander greifend - bereitet das Ensemble „Wor-T-on“ mit ihrem Konzertabend im Bürgersaal des Immenstaader Rathauses den Zuhörern zwei unterhaltsame, wohltuende Stunden. (...)
Die Bühne in sanftes, blaues Licht getaucht, auf dem Klavier ein fünfarmiger Leuchter mit brennenden Kerzen versetzt die Zuhörer in romantische Abendstimmung. In die von Baumann gespielte Mondscheinsonate liest Michael Stülpnagel Briefe Beethovens an seine „unsterbliche Geliebte“ hinein, zu Herzen gehende Liebesbezeugungen, tiefste Gefühle, zauberhaft und innigst formuliert. Das rasante Auf- und Ab im abschließenden „Presto agitato“ aus der Mondscheinsonate lässt seine Gefühlswallungen erahnen.(...) Südkurier
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